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© Jens Witte

Leimen/Mannheim im Pokalfinale gestoppt

Die Siegesserie der SGW Leimen/Mannheim wurde im Finale des süddeutschen Pokalwettbewrbs vom SV Ludwigsburg gestoppt, der nach drei verlorenen Endspielen seit 1992 erstmals selbst die Trophäe holen konnte: Die nordbadischen Kombinierten verloren im SVL-Vereinsbad Hoheneck am Neckar das 40. Finale mit 5:8 (3:4, 2:0, 0:3, 0:1) Toren, nachdem sie auch im Vorjahr in Fulda auf der letzten Etappe den Kürzeren zogen. Davor hatten sie 2009 gegen den SC Neustadt zu Hause und 2010 in Fulda den Pokal nach Nordbaden entführt.


Vor 350 mehrheitlich zufriedenen Zuschauern und bei idealen äußeren Bedingungen lagen die Gäste nur bei halber Spielzeit (5:4) einmal in Führung, zeigten auf der zweiten Etappe Überzahlschwächen und vergaben so den erhofften Sieg. Co-Trainer Uwe Schmid, der seinen in Urlaub weilenden „Chef" Thomas Gebhard letztmals vertrat, spielte in bester Besetzung mit einem zwölfköpfigen Aufgebot.
 
Für die am 19./20. Juli dann vor heimischer Kulisse um den Erstligaaufstieg kämpfenden Gäste war es die Saisonniederlage gegen die Konkurrenz aus dem Süden, allerdings hatten die Badener bereits im Halbfinale des Pokalwettbewerbs beim 14:13-Heimerfolg gegen den Ersten Frankfurter SC bereits ein Fünfmeterwerfen benötigt. Ludwigsburg hatte sich zuvor die Vizemeisterschaft in der 2. Wasserball-Liga Süd gesichert und krönte die Saison nun mit dem erstmaligen Pokaltitel.

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